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Projekt-Team eL3 im Detail (Fortsetzung)


Didaktik

eL3 ist ein offenes, selbstgesteuertes Lernsystem, das von aktiven, kompetenten Lernern ausgeht und diesen möglichst viele Freiräume einräumt. Sie können selber bestimmen, wann, wo, wie lange und - in einem gewissen Maße - auch was sie lernen wollen. Gelernt wird nicht zur gleichen Zeit am gleichen Ort, wie einem Klassenzimmer in der Schule, sondern individuell am eigenen Rechner dann, wenn es dem einzelnen am besten in den Tagesablauf passt.

Dennoch werden die Lerninhalte nie ohne Betreuung und einen strukturierenden Rahmen wie auf einer Datenbank zur Verfügung gestellt, von der sich jeder völlig beliebig Themen heraussucht und neues Wissen aneignet. Die Lerner sind immer auch eingebunden in ein virtuelles Lernnetz bestehend aus Mitlernern, Tutoren und Betreuern.

Und es gibt einen groben Zeitrahmen, bzw. eine gewisse Taktung, in der der Kurs durchlaufen werden muss. Zusätzlich zu den Unterlagen im Netz gibt es schriftliche Lernmaterialien, die als Zusammenfassung und zum späteren Nachschlagen dienen sollen. In jeder Lerneinheit werden viele Möglichkeiten angeboten, das Gelernte zu üben und den eigenen Lernfortschritt zu überprüfen. So kann man individuell selbst entscheiden, wieviel Zeit man für das Üben des Lernstoffs investieren möchte.

Den Abschluss jeder Lerneinheit bilden Aufgaben, die die Teilnehmer/innen - in einigen Fällen in Kleingruppen - bearbeiten und dann an die Kursleitung schicken, um ihren Lernerfolg zu dokumentieren.

Dabei wird sowohl in allen Lerninhalten als auch bei der Aufgabenstellung auf eine strikte Fachorientierung und eine unmittelbare Verwendbarkeit in der unterrichtlichen Praxis geachtet. Somit erfolgt die Zertifizierung der erworbenen Qualifikation immer aufgrund der Bewertung komplexer Anwendungsfälle, in denen die angemessene Kenntnis und Berücksichtigung theoretischer Konzepte genauso nachzuweisen ist, wie die erfolgreiche Einpassung in den Unterricht.

Darüber hinaus wird großer Wert auf die Förderung der Kooperation (unter Kollegen/innen und zwischen den Fächern) in der praktischen Anwendung gelegt, was im Alltag vieler Lehrkräfte üblicherweise zu kurz kommt. So sollen bestimmte Aufgaben in (regionalen) Kleingruppen gemeinsam bearbeitet werden. In besonderen Fällen können die Teilnehmer/innen sich dafür auch in fächerübergreifenden Teams zusammenfinden.


Betreuung

Gerade in einem Lernsystem mit hohen Anteilen an Selbststeuerung ist es wichtig, die Lerner/innen nicht allein zu lassen. Nicht nur für Fragen bezüglich der Lerninhalte, sondern auch für viele Aspekte des Selbstmanagements, wie z.B. die Zeiteinteilung, Fragen der Motivation, sowie der Setzung und Erreichung von persönlichen Zielen, und auch für Aspekte der Technik, muss - möglichst jederzeit - ein Ansprechpartner zur Verfügung stehen, mit dem Schwierigkeiten geklärt werden können.

Für die Dauer des Kurses stehen den Teilnehmer/innen daher Tutoren zur Seite, die jeweils 5-8 Lerner betreuen. Diese (regionalen) Kleingruppen können und sollen sich regelmäßig treffen, um mögliche Probleme mit den Lerninhalten oder dem Lernalltag klären zu können.

Zusätzlich dazu hat jeder die Möglichkeit, mit anderen Teilnehmer/innen, der Kursleitung sowie inhaltlichen und technischen Experten Kontakt aufzunehmen, um sich Rat zu holen oder Hilfestellungen zu geben, Erfahrungen auszutauschen und zu kooperieren.

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28.11.01 - Kommentare an: webwitch